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Mein Kopf fühlt sich leer an und meine Glieder sind schwer wie Blei. Der Himmel ist grau und Regentropfen laufen über die Fensterscheibe.

Ich hockte auf den kalten Fliesen und höre Monster meinen Namen rufen.

Ich versuche, mir die Ohren zuzuhalten, um sie nicht hören zu müssen, aber sie rufen nur noch lauter. Mit der Zeit beginnen ihre Stimmen freundlicher zu werden.

Ihre Stimmen schwillen zu einem Schreien an und mein Verstand schwindet dahin.

Mir wird schwindelig und ich fühle, wie ich mich nicht mehr halten kann, ich falle hin. Der kalte Boden presst sich an meine Wange und mein Blickfeld wird kleiner.

In mir drin fühlt es sich an, als würde ich über Stunden hinweg sterben. Die Gedanken rasen und scheinen gleichzeitig still zu stehen. Nichts bewegt sich. Kein Geräusch mehr. Keine Monster. Die Luft steht still - mein Atem auch. Ich lausche. Nichts.

Fang mich auf - ich falle. Ich strecke meine Arme aus und hoffe, etwas zu fassen zu kriegen. Aber da ist nichts. Nichts!

Ich bekomme Angst. Ich kann meinen Herzschlag in meinen Fingerkuppen fühlen und höre mein Blut rauschen.

Mein Herz schlägt so sehr, dass mir die Brust weh tut. Der Gedanke, was geschieht, wenn es plötzlich aufhört zu schlagen, drängt sich mir auf.

Ich versuche die Augen zu öffnen, aber ich wache aus diesem Albtraum nicht auf. Ich kann dich sehen. Deutlich vor mir!

Dreh dich nicht um! Hörst du mich nicht rufen?
Die Angst schwillt an zur Panik und mein Blickfeld vibriert im Takt meines Herzens. Du kannst nicht gehen. Du kannst mich nicht einfach so verlassen!

Und dann wird es schwarz um mich herum.

Und als ich die Augen öffne, liege ich mit dem Gesicht auf den kalten Fliesen - allein.
4.2.09 13:31
 



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