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Für Roman...

Du fehlst mir. Du würdest sagen, dass das gar nicht sein kann, weil du mir nicht wichtig bist. Aber das stimmt nicht.

 

Ich erinnere mich an die Zeiten, als wir jeden Tage zusammenhingen. Als ich einen Satz begann und du ihn beenden konntest, ohne, dass wir uns auch nur ansahen!

An die Zeiten, in denen wir spüren konnten, wenn es dem anderen schlecht ging – selbst dann, wenn hunderte von Kilometern zwischen uns lagen.

An die Zeiten, in denen du auf mich aufpassen musstest, wenn ich am Boden war. Und ich auf dich aufpassen musste, damit du keinen Unsinn machst.

Als wir uns Freunde nannten und das von ganzem Herzen. Uns verstanden, ohne auch nur ein Wort miteinander wechseln zu müssen.

Und jetzt bist du einfach nicht mehr da. Ich spüre deine Anwesenheit direkt neben mir. Wie ein Schatten, der langsam verblasst. Einen leisen Windhauch in meinem Gesicht, als würdest du an mir vorüber gehen.

Die Träume des Nachts, in denen wieder alles so ist, wie es damals war, machen mir zu schaffen und lassen mich den ganzen Tag lang nicht los.

Es ist, als würde ein Teil meiner selbst plötzlich in meinem Leben fehlen.

Wissen, wo du bist, aber nicht mit dir reden zu können, weil ich nicht wüsste, was ich dir sagen sollte, ist das Schlimmste daran.

In mir brodelt es, weil ich dir gern so viel sagen würde. Doch die Zeiten, in denen wir ehrlich zueinander waren sind längst vorbei. Und sie fehlen mir!

Denn zu niemandem sonst bin ich seitdem wieder so ehrlich gewesen und habe so tief in meine Seele blicken lassen.

Tief verschlossen in mir drin sind meine Geheimnisse, Gedanken und Sehnsüchte.

Das Verlangen, mit dir rumzualbern und auch nur deine Hand zu berühren ist so übermächtig, dass es körperlich weh tut. Ich würde gerne bei dir sitzen, mit dir reden. Dich anschreien und zugleich flüstern.

 

 

 

Aber ich weiß, dass das nicht geht. Und ich wüsste nichts zu sagen, obwohl ich meine Gedanken herausschreien möchte.

 

 

 

Dich an den Schultern packen und rütteln und dich fragen, ob es nur mir so geht und ob all die Zeit und die tiefe, tiefe Freundschaft, die uns verband lediglich einseitig war. Oder ob du nur zu feige bist, zuzugeben, dass ich dir als Freundin doch mehr bedeutet habe, als du je gedacht hast?

 

 

 

Meine Gedanken drehen sich im Kreis und ich weiß nicht, was ich tun soll. Du fehlst mir. Du fehlst mir so sehr. Eine Freundschaft, die gestern noch war und heute vollkommen zerstört zu sein scheint.

 

 

 

Es tut weh dich erreichen zu können und zugleich doch nicht.

 

Ich fühle mich schuldig. Und du machst süchtig.

7.4.08 18:19
 



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