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Zurzeit lese ich Anne Rice, "Armand, der Vampir". Das Buch ist vulgär und ekelerregend und faszinierend und wunderbar zugleich.

Gestern Nacht konnte ich nicht schlafen und habe eine 6-seitige Glosse hingekritzelt, ehe ich vollkommen erschöpft eingeschlafen bin.

Eine Kurzgeschichte über mich und Roman und den Vampirismus in ihm.

Ich stehe beim Schreiben nicht unter fremdem Druck, aber ich selbst setze mich unter Druck. Nie fällt mir was ein. Und wenn doch, dann nachts. Direkt nachdem ich geträumt habe, ist meine Phantasie am größten. Aber ich kann nachts nicht einfach das Licht einschalten und drauflos kritzeln. Selbst, wenn ich wollte. Mein Schatz ist Alleinverdiener. Ich kann ihn nachts doch nicht einfach aufwecken - und er wacht auf, sobald ich das Licht anmache.

Ich hoffe, dass meine Schreibblockade bald abklingt...

13.2.08 22:23


An manchen Tagen habe ich das Gefühl, unter Wasser zu sein. Ich stehe unter unsichtbarem Druck. Es ist, als würde etwas in mir kurz vor dem Zerplatzen stehen.

Ich lege mich mit jedem an, der mir über den Weg läuft. Jeder noch so kleine Satz bringt mich aus der Fassung und ich räume beleidigt das Feld.

Mein Herz rast und gleichzeitig fühle ich mich, als wäre ich in der ner Schüssel Wackelpuddig steckengeblieben.

Alles um mich herum passiert in Zeitlupe und ich kann nichts dagegen tun.

In mir drin ist dann ein Gefühl, als würde mein Herz zerreißen. Keine körperlichen Schmerzen im Sinne von Herzinfarkt oder sowas. Nein. Es ist nur ein Gefühl. Aber es tut körperlich weh. Mein Herz ist so schwer und in meinem Hals bildet sich ein Kloß, den ich auch nach mehrmaligem Schlucken nicht wegbekomme.

Es ist, als würde ich gegen den Strom schwimmen. Soviel Druck, der auf mir lastet. Aber nichts, was ich irgendwie erfassen könnte. Ich meine, mich setzt niemand unter Druck!! Aber ich fühle mich so.

Und ich weiß nicht, was das soll. Ich kann nichts dagegen tun. Eine Ohnmacht, die mich umfängt wie das Sonnenlicht, wenn ich das Haus verlasse.

Als würde eine Hand sich um mein Herz legen und zudrücken.

Dann kommen die Tränen und ich spüre einmal mehr, dass ich nicht wie andere Menschen bin. Niemand, den ich kenne, hat solche Gefühle und Gefühlsausbrüche, die er nicht erklären kann.

Es ist wie ein Splitter in meinem Kopf, der mich krank macht.

Und wenn Sven abends nach Hause kommt und ich ihn in wilder, unnatürlicher Fröhlichkeit empfange, fragt er nicht mal, warum es so ist. Einerseits bin ich froh darüber. Andererseits wünschte ich, er würde fragen, was los sei. Er soll mich nicht nur einmal fragen, sondern hundert Mal. Darauf beharren, dass ich ihm die Wahrheit sage. Dabei könnte ich mich ihm gar nicht mitteilen.

Es ist so schwer, das in Worte zu fassen.
Gefühle konnte ich noch nie gut in Worte fassen.

Es ist, als würde mich irgendetwas jagen. Als würde es im Dunkeln auf mich lauern und an manchen Tagen kommt es heraus und jagt mich, wohin ich auch gehe.

Dann dusche ich, um zu versuchen, es zu vertreiben.

Aber wie kann ich etwas vertreiben, was nicht da ist? Wie kann ich etwas spüren, was nicht existiert?

Ich höre schon die Worte, die sie mir sagen würden, wenn ich es jemandem sagen würde... Sie würden mich ins Krankenhaus bringen und der Arzt würde sagen: "Schwerer Fall von Realitätsverlust!"

Dabei weiß ich GENAU, was Realität ist und was nur in meinem Kopf passiert. Dinge, die ich höre, die nicht da sind. Dinge, die ich sehe, die es nicht gibt. Ich weiß es, wenn es so ist.

Aber es macht mich mürbe. Es macht mich krank und ich könnte alles kurz und klein schlagen!

Wenn ich mal einen Realitätsverlust hätte! Dann hätte ich einen Vorwand, weshalb ich alles kurz und klein schlagen würde! Dummerweise müsste ich den Rest meines Lebens in der Klapse verbringen und würde unter Diazepam und Methdadon stehen.

Ich glaube, ich brauch dich, Baby...

20.2.08 13:14


Keine eigene Meinung... Zehn eigene Ratgeber. Oder wie war das noch?

Ich hatte eigentlich mal gesagt, dass ich mir meine Meinung nicht mehr vorkauen lasse und eigene Entscheidungen treffe und mir eigene Meinungen bilde.

Und heute hätte ich meinen Moderatoren-Job fast gekündigt. Ich habe nunmal eine eigene Meinung, hinter der ich voll stehe. Wenn meine Chefin das nicht akzeptieren kann, hab ich da eigentlich nichts mehr verloren.

Was habe ich gemacht? Mich eingeschleimt, Besserung beteuert. In Zukunft werde ich meine eigene Meinung da also nicht mehr vertreten können, sondern nur die Meinung anderer nachplappern oder runterschlucken, was ich sagen will.

Wirklich grandios.

23.2.08 23:28


Weihe

Die Weihe verlief sehr gut. Ich wurde nicht gestört und war sehr entspannt. Ich war mit Herz und Verstand bei der Sache. Viel besser, als letztes Jahr.

Ich fühle mich recht gut, diesmal.

Fühle mich gestärkt und im Gegensatz zu heute morgen sehr gesund.

 

25.2.08 13:32





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