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Mein Kopf fühlt sich leer an und meine Glieder sind schwer wie Blei. Der Himmel ist grau und Regentropfen laufen über die Fensterscheibe.

Ich hockte auf den kalten Fliesen und höre Monster meinen Namen rufen.

Ich versuche, mir die Ohren zuzuhalten, um sie nicht hören zu müssen, aber sie rufen nur noch lauter. Mit der Zeit beginnen ihre Stimmen freundlicher zu werden.

Ihre Stimmen schwillen zu einem Schreien an und mein Verstand schwindet dahin.

Mir wird schwindelig und ich fühle, wie ich mich nicht mehr halten kann, ich falle hin. Der kalte Boden presst sich an meine Wange und mein Blickfeld wird kleiner.

In mir drin fühlt es sich an, als würde ich über Stunden hinweg sterben. Die Gedanken rasen und scheinen gleichzeitig still zu stehen. Nichts bewegt sich. Kein Geräusch mehr. Keine Monster. Die Luft steht still - mein Atem auch. Ich lausche. Nichts.

Fang mich auf - ich falle. Ich strecke meine Arme aus und hoffe, etwas zu fassen zu kriegen. Aber da ist nichts. Nichts!

Ich bekomme Angst. Ich kann meinen Herzschlag in meinen Fingerkuppen fühlen und höre mein Blut rauschen.

Mein Herz schlägt so sehr, dass mir die Brust weh tut. Der Gedanke, was geschieht, wenn es plötzlich aufhört zu schlagen, drängt sich mir auf.

Ich versuche die Augen zu öffnen, aber ich wache aus diesem Albtraum nicht auf. Ich kann dich sehen. Deutlich vor mir!

Dreh dich nicht um! Hörst du mich nicht rufen?
Die Angst schwillt an zur Panik und mein Blickfeld vibriert im Takt meines Herzens. Du kannst nicht gehen. Du kannst mich nicht einfach so verlassen!

Und dann wird es schwarz um mich herum.

Und als ich die Augen öffne, liege ich mit dem Gesicht auf den kalten Fliesen - allein.
4.2.09 13:31


Es ist so dunkel in mir drin. Allein. Kalt. Einsam. Verletzt. Mir fallen tausend Dinge ein, die mir im Moment entsprechen.

Mein Körper ist schwer wie Blei. Meine Gliedmaßen hängen sinnlos an mir herab. Ich bin zu schwach, um aufzustehen. 

Antriebslos. Sinnlos. 

Meine Gedanken rasen und scheinen zugleich eingefroren. 

Ich ertrage das Alleinsein nicht länger.

18.11.08 16:43


Wieder so ein Tag, an dem ich mich total leer fühle... Es ist keiner hier und alles geht irgendwie schief...

Ich höre Musik und fühle mich total hohl von innen... 

Dann läuft auch noch so eine Serie im Fernsehen, wo ein Typ Roman so ähnlich ist.

Wie lange soll das noch so weitergehen? Hört das nie auf?

Es ist ein verdammt kalter Tag, heute. Und heute Nacht ist Vollmond. Man kann nicht alles auf den Vollmond schieben, aber vielleicht liegt es heute daran - keine Ahnung. 

An Tagen wie diesen hab ich auch keine Lust mehr auf meine Arbeit mit und für die Tiere. Es erscheint alles absolut sinnlos. Einfach nur sinnlos.

Das Wort "sinnlos" hab ich heute schon so oft vor mich hin gesagt, dass es nur noch ein Wort ist, ohne jede Bedeutung. 

Was ich an diesen Tagen brauche, kann ich nicht mal benennen. Ich will nicht meine Ruhe, aber ich will mich vor allem verkriechen. Ich will keine körperliche Nähe, aber ohne Zärtlichkeit halte ich es nicht aus. Ich will nichts essen, aber könnte kiloweise Schokolade in mich reinschaufeln. Ich sage mir, ich habe keine Depressionen und nehme Tabletten dagegen ein. Ich will Sven nicht sehen, mein Herz steht aber kurz vor dem Zerbrechen, wenn ich daran denke, dass er nicht da ist.

Wie soll ich das aushalten?
In meinem Kopf geht alles durcheinander - rasende Gedanken, die meinen Verstand verwirren.

Wenn einem unterstellt wird, Mitleid mit dem Borderline-Syndrom zu erzwingen, dann wird mir schlecht. Wie könnte man sich sowas ausdenken???

Glauben die Leute etwa, es macht Spaß?
Es ist schrecklich, wie man von Leute angestarrt wird, die es wissen! Es ist schrecklich, was die Leute von einem denken, wenn sie es wissen!

Sie stecken einen in eine Schublade und jeder 2. Satz ist: "Denk dir nix dabei. Sie kann nix dafür - sie ist krank!"

Ich habe heute fast eine Stunde in der Küche auf dem Fußboden gelegen. Einfach so. Ich bin nicht gestürzt oder sowas. Ich konnte einfach nicht mehr und habe mich hingesetzt, dann hingelegt und so lag ich fast eine Stunde und habe an die Decke gestarrt.

Was soll ich denn machen??! 

Sven und ich sind füreinander gemacht, das weiß ich doch und im Leben niemals würde ich ihn verlieren wollen. Für nichts in diesem Universum! Für nichts! 

Aber manchmal hab ich Wut auf ihn, die er nicht verursacht und für die ich nichts kann. Ich soll ein Anti-Aggressionstraining mitmachen, sagte man mir. Was soll das bringen? Diese Aggressionen entstehen ja nicht durch einen bestimmten Grund in mir - sie sind plötzlich da. 

Situationsunabhängig. Sie kommen von jetzt auf gleich, ohne, dass sie durch etwas ausgelöst werden. 

Ich bin einfach nur müde.

12.11.08 17:05


Manche Nächte träume ich wirklich wirres Zeug. Manche Nächte liege ich wach, aus Angst zu träumen.

Und manchmal dann... dann weiß ich Sachen, bevor sie passieren. Das klingt total bescheuert.

Aber man nehme z. B. den Herzinfarkt meines Vaters... In der Nacht bevor das passiert ist, habe ich geträumt, dass ein Krankenwagen bei uns auf den Hof fährt und dass ich voller Entsetzen am Fenster stehe und ihn anstarre.

Als ich morgens aufgewacht bin, hat Sven mich geweckt und gesagt, dass meine Ma meinen Dad ins Krankenhaus gebracht hat - Herzinfarkt! 

Gut, es war kein Krankenwagen dagewesen, aber es war etwas passiert.

Oder wenn wir zu meinem Schwager fahren wollten. Das war schon oft! Dann sag ich Sven, er soll nicht über die Autobahn fahren, da wäre bestimmt Stau. Beim letzten Mal haben wir über eine Stunde im Stau gestanden!!

Und da sind noch mehr solcher Sachen. Z. B., dass ich mitten am Tage so ne Art Tagtraum hatte. Sitzend, nur geistesabwesend, dass meine beste Freundin vorbeikommt. Und eine Viertelstunde später war sie da! 

Dass die Dinge passieren, weil ich sie träume, wäre vermessen zu denken. Aber es scheint, als würde ich diese Dinge träumen, weil sie bald geschehen! 

Warum ich? Warum ausgerechnet ich? 

Das Dollste ist, wenn Chirin einen Satz beginnt und ich kann ihn beenden. Oder ich erzähle ihr was, sie fängt an zu lachen und sagt: "Genau das wollte ich dir auch gerade erzählen!" Das passiert ständig! Ständig!!!

7.7.08 19:03


Ich denke wieder viel zu viel an Roman. Vielleicht kostet mich das jetzt meinen Job - wieder mal.

In meinem Kopf denke ich immer wieder zurück an das, was in Spanien geschehen ist.

Was wäre gewesen, wenn ich mich nicht so blöd aufgeführt hätte? Was wäre gewesen, wenn ich niemals zugelassen hätte, dass das passiert? Was wäre, wenn ich geblieben wäre? Was wäre, wenn er versucht hätte, es zu verstehen?

Ich schätze, ich werde niemals erfahren, was passiert wäre, wenn.

Es ist so schwierig, sich manchmal durch den Tag zu schlagen. Den Kopf so schwer von all den Gedanken.

Ob er manchmal an mich denkt? Ob er noch derselbe ist? Chirin sagt nein.

Ob er sich manchmal wünscht, dass wieder alles so wäre wie früher? Oder ob er nur seine tolle neue Freundin im Kopf hat?

Wenn ich nur die Zeit zurückdrehen könnte - ich würde verhindern, dass das passiert! Ich würde verhindern, dass er diesen einen verdammten Fehler begeht.

Ich hätte alles verhindern können - und habe es nicht getan. Ich habe es nicht geschafft.

Was wäre gewesen, wenn ich geblieben wäre, was??? Was wäre gewesen, wenn er es versucht hätte was???

Wäre dann jetzt alles anders? Wären wir zusammen? Wären wir verheiratet?

An manchen Tagen komme ich mir vor, als wäre er tot und ich würde um ihn trauern. Als hätte ich ihn zu Grabe getragen.

Habe ich das vielleicht? Im übertragenen Sinne? Ich wünschte, ich könnte einfach alles vergessen und sagen: "Ich werde dich immer lieben, aber ich weiß, dass du das nicht kannst. Ich wünsche dir alles erdenklich Gute. Viel Spaß und Freude. Aber vor allem wünsche ich dir Liebe - deine große Liebe!"

Aber das kann ich nicht sagen. Ich kann nicht. In mir drin ist das einfach nicht möglich.

Irgendwann kommen die Gedanken an ihn und Spanien und all das, was damit zusammenhängt wieder hoch. An den Tagen fühle ich mich krank und leer und müde und muss mich zwingen, morgens aufzustehen.

Wie heute...

Was wäre nur gewesen, wenn...?

16.6.08 13:18


Es ist zum Heulen im Moment. Ich habe meine Tage und fühle mich total, absolut krank. Zeitweise kann ich vor Bauchweh kaum aufrecht stehen und dann kommt auch noch die Nachricht, dass diese Woche (in der ich ja frei habe) ne Mitarbeiterversammlung auf Arbeit ist, in der es wohl um mich gehen soll.

Klar. Sollen sie doch. Meinetwegen können die mich auch feuern. Dann bin ich aus meiner Verantwortung raus!

Am liebsten würde ich denen am Freitag sagen, was ich denke. Aber dann kann ich erst recht meine Sachen packen.

Im Grunde wäre es mir wirklich lieb, wenn sie mich feuern würden. Wenn da nicht das liebe Geld wär.

Hinzu kommen die ganzen Flachfeilen in diversen Foren. Ich habe ReNo gelernt, ich kenne mich mit § aus!! Mir da einen erzählen wollen, hallo? Soviele Leute, wie ich in den vergangenen 5 Jahren verklagt habe, kenne ich mich inzwischen mit der Materie aus.

Ob man sein Verhalten ändert durch die Tatsache, dass man sich angegriffen fühlt? Na klar. Wenn ein Tier in die Enge getrieben wird, wird es auch sauer und beißt zu.

Ob man sich angegriffen fühlt, weil man sein Verhalten geändert hat? Keine Ahnung. Da stellt sich die Frage war zuerst das Ei da oder das Huhn?

In meinem Kopf geht alles durcheinander. Heute ist einer der Tage, wo alles so laut, so bunt, so eindrucksvoll ist, dass mein Kopf das so schnell gar nicht verarbeiten kann.

Hinzu kommt meine physische Verfassung. Meine Tage machen mir zu schaffen - und zum Arzt will ich nicht!

Es ist ein Horror. Mein ganzes Leben ist zweitweise ein Horror. Und ich hab das Gefühl, dass ich die Einzige bin, die das so empfindet. Es scheint niemanden zu geben, dessen Kopf sonst noch überläuft vor Informationen, außer meiner.

Und dabei hab ich ja - wie gesagt - diese Woche sogar frei...

 

28.5.08 16:35


Für Roman...

Du fehlst mir. Du würdest sagen, dass das gar nicht sein kann, weil du mir nicht wichtig bist. Aber das stimmt nicht.

 

Ich erinnere mich an die Zeiten, als wir jeden Tage zusammenhingen. Als ich einen Satz begann und du ihn beenden konntest, ohne, dass wir uns auch nur ansahen!

An die Zeiten, in denen wir spüren konnten, wenn es dem anderen schlecht ging – selbst dann, wenn hunderte von Kilometern zwischen uns lagen.

An die Zeiten, in denen du auf mich aufpassen musstest, wenn ich am Boden war. Und ich auf dich aufpassen musste, damit du keinen Unsinn machst.

Als wir uns Freunde nannten und das von ganzem Herzen. Uns verstanden, ohne auch nur ein Wort miteinander wechseln zu müssen.

Und jetzt bist du einfach nicht mehr da. Ich spüre deine Anwesenheit direkt neben mir. Wie ein Schatten, der langsam verblasst. Einen leisen Windhauch in meinem Gesicht, als würdest du an mir vorüber gehen.

Die Träume des Nachts, in denen wieder alles so ist, wie es damals war, machen mir zu schaffen und lassen mich den ganzen Tag lang nicht los.

Es ist, als würde ein Teil meiner selbst plötzlich in meinem Leben fehlen.

Wissen, wo du bist, aber nicht mit dir reden zu können, weil ich nicht wüsste, was ich dir sagen sollte, ist das Schlimmste daran.

In mir brodelt es, weil ich dir gern so viel sagen würde. Doch die Zeiten, in denen wir ehrlich zueinander waren sind längst vorbei. Und sie fehlen mir!

Denn zu niemandem sonst bin ich seitdem wieder so ehrlich gewesen und habe so tief in meine Seele blicken lassen.

Tief verschlossen in mir drin sind meine Geheimnisse, Gedanken und Sehnsüchte.

Das Verlangen, mit dir rumzualbern und auch nur deine Hand zu berühren ist so übermächtig, dass es körperlich weh tut. Ich würde gerne bei dir sitzen, mit dir reden. Dich anschreien und zugleich flüstern.

 

 

 

Aber ich weiß, dass das nicht geht. Und ich wüsste nichts zu sagen, obwohl ich meine Gedanken herausschreien möchte.

 

 

 

Dich an den Schultern packen und rütteln und dich fragen, ob es nur mir so geht und ob all die Zeit und die tiefe, tiefe Freundschaft, die uns verband lediglich einseitig war. Oder ob du nur zu feige bist, zuzugeben, dass ich dir als Freundin doch mehr bedeutet habe, als du je gedacht hast?

 

 

 

Meine Gedanken drehen sich im Kreis und ich weiß nicht, was ich tun soll. Du fehlst mir. Du fehlst mir so sehr. Eine Freundschaft, die gestern noch war und heute vollkommen zerstört zu sein scheint.

 

 

 

Es tut weh dich erreichen zu können und zugleich doch nicht.

 

Ich fühle mich schuldig. Und du machst süchtig.

7.4.08 18:19


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